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Die Pflege hat in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen.

Auch wir haben diese Fortschritte begleitet und stellen Ihnen daher ein
breites Spektrum an pflegerischen Maßnahmen zur Verfügung.
Unser Anliegen ist es den Menschen in den Vordergrund zu stellen
und mit ihm gemeinsam sein Wohlergehen zu erhalten, zu fördern oder wiederherzustellen.Der Verein für Gemeindediakonie Barsinghausen e.V. erfüllt gemäß seiner Satzung in Verbindung mit den ev.-luth. Kirchengemeinden der Stadt Barsinghausen und in Erfüllung des christlichen Gebotes der Nächstenliebe Aufgaben diakonisch-sozialer Art im Bereich der Stadt Barsinghausen.
Der Diakonieverein ist Mitglied des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche Deutschlands.
Durch die satzungsgemäße Vereinsmitgliedschaft der Äbtissin und Konventualinnen des Klosters Barsinghausen, des Stadtdirektors der Stadt Barsinghausen sowie der ev.-luth. Kirchengemeinden der Stadt Barsinghausen, sind Verbindungen zu Verantwortlichen im Sozialwesen und in der praktischen Nächstenliebe Tätigen gegeben.
Zur Erfüllung seiner Aufgaben unterhält der Diakonieverein die Sozialstation Barsinghausen Ronnenberg (ambulanter Pflegedienst), das Alten- und Pflegeheim Marienstift, die Tagespflege Marienstift und den Petrushof.
Im Alten- und Pflegeheim Marienstift wird in 20 Einzelzimmern und 10 Doppelzimmern alten, kranken und behinderten Menschen die Möglichkeit gegeben, betreut zu wohnen und im Falle von Pflegebedürftigkeit fachgerecht gepflegt zu werden. Es soll in den Alterungsprozess eingegriffen und damit positive Entwicklungen gefördert werden. Negativen Entwicklungen wollen wir präventiv entgegenwirken bzw. begrenzen.
In die stationäre Einrichtung soll ein Höchstmaß an Normalität und wohnlicher Atmosphäre einfließen. Wir arbeiten nach dem Prinzip:
Soviel Selbständigkeit wie möglich,
soviel Betreuung wie erforderlich.

Im Marienstift wollen wir die vorgenannten Ziele dadurch erreichen, dass wir 40 alten Menschen Wohn- und Lebensmöglichkeiten incl. rehabilitativer Angebote bieten. Die Qualität der Versorgung und Pflege hängt neben der fachlichen Ausbildung aller im Hause tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom sachgerechten Zusammenspiel des pflegerischen, therapeutischen und hauswirtschaftlichen Personals ab. Für eine möglichst reibungslose Zusammenarbeit zu sorgen, ist eine der wesentlichsten Aufgaben der Heimleitung.
Zur Sicherstellung der fachlichen Qualifikation wird das Personal im Rahmen der Möglichkeiten an Fortbildungsmaßnahmen teilnehmen. Wir arbeiten mit den niedergelassenen Ärzten, Physiotherapeuten und Krankenhäusern eng zusammen.
Das Marienstift bietet die Möglichkeit, auch bei schwerster Pflegebedürftigkeit unserer Bewohnerinnen und Bewohnern in dem gewohnten Umfeld zu bleiben. Darüber hinaus werden in der Pflegeeinrichtung alte Menschen aufgenommen, die wegen irreparabler körperlicher und/oder psychischer Erkrankungen nicht mehr in ihrer eigenen Wohnung verbleiben können und einer ständigen stationären Versorgung bedürfen. Die Größe des Hauses lässt es zu, eine sehr individuelle, fast familiäre Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr gut kennen. Unterstützt wird dies auch durch die Ausgestaltung von gemütlichen Sitzgruppen im gesamten Haus und dem Veranstaltungsraum, der den Bewohnerinnen und Bewohnern zur Durchführung von Geburtstagsfeiern und Familienfesten zur Verfügung steht.
Die Bänke vor dem Haus und der Garten laden im Sommer ein zur Besinnung und dem Gespräch untereinander sowie dem Kontakt zu Nachbarn.
Neben dem Erhalt und der Förderung vorhandener körperlicher, geistiger und seelischer Fähigkeiten werden auch Maßnahmen einer humanitären, christlich ausgeprägten Sterbebegleitung als für unser Haus unabdingbare Forderung gesehen. Aus diesem Grund ist der ambulante Hospizdienst „Aufgefangen“ in unserer Einrichtung auf Anforderung präsent.
Zentrum der Versorgung ist der Wohn- und Pflegebereich. Ausgehend vom Grundsatz der ganzheitlichen Pflege werden neben den pflegerischen auch therapeutische Maßnahmen angeboten und durchgeführt. Angesetzt werden soll in der Biographie der einzelnen Bewohner, damit Interessen und Wesensmerkmale erkannt und auf ihnen aufgebaut werden kann.
Maßnahmen der Integrativen Validation, der Milieugestaltung sowie Gesprächsangebote werden von hierfür qualifizierten Mitarbeiterinnen themenbezogen im begleitenden Dienst durchgeführt. Ein tägliches Angebot verschiedener Aktivitäten lädt ein zur Unterhaltung und Gemeinschaft. Alle pflegerischen Maßnahmen stützen sich auf eine abgestimmte Pflegeplanung und Pflegedokumentation.